Meldungen

Waldschwimmbad Niedernhausen

Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig und Dr.Norbert Beltz zur Eröffnung

Für viele Bürgerinnen und Bürger in Niedernhausen hat das Warten ein Ende: Das Waldschwimmbad öffnet nach längerer Schließung wieder seine Türen. Die Wiedereröffnung findet am Samstag, 11. Juli 2026, um 9 Uhr statt. „Wir freuen uns riesig und sind auch sehr erleichtert – jetzt ist es endlich soweit“, sagt Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig. Die Wiedereröffnung sei das Ergebnis des engagierten Einsatzes vieler Beteiligter. „Unser großer Dank gilt den beteiligten Firmen und Fachleuten, den Fördergebern sowie unserem Schwimmbadpersonal, das trotz aller Herausforderungen unermüdlich auf diesen Tag hingearbeitet hat.“

Sommerkonzert OpenAir mit den Spürnasen

Die „Spürnasen“ der Musikschule HünstettenTaunusstein an der PANORAMA SCHULE in Görsroth sind schon seit vielen Jahren eine feste Institution. Bereits ab der 1. Klasse können die Kinder hier mit Instrumenten, in der Bewegung und im Lied vieles in der Welt der Musik erspüren und ausprobieren. Ein gern besuchtes Highlight zum Schuljahresabschluss ist immer wieder das Sommerkonzert OpenAir, bei dem die Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klasse ihr Können solistisch oder in Kleingruppen zeigen. Das derzeitige Sommer-Hoch passte perfekt zu diesem kleinen Konzert auf dem Schulhof der PANORAMA SCHULE. Hier beeindruckte das Spürnasen-Orchester unter der Leitung von Julia Kindermann (3./4. Klasse) in ihrem musikalischen Zusammenspiel. Auch die Erstklässler hatten sich gut auf dieses Konzert vorbereitet und das Publikum war nicht wenig erstaunt, wie selbstsicher und unaufgeregt die Kinder vor dem Publikum agierten. Passend zum Sommerwetter hatten die Jüngsten das Lied „Sonne, Sonne“ einstudiert, das sie mit Bewegung gestalteten. Mit Auszügen aus „Die Moldau“ und „Dream of Cuba“ gab es mit dem Spürnasen-Orchester den perfekten Übergang zu den nahenden Sommerferien und dem Wunsch nach etwas Abkühlung am Wasser. Beeindruckende Solo-Darbietungen vervollständigten das kurzweilige Programm. Eine großartige Leistung der Grundschüler und ihren Instrumentallehrkräften. Auch nach den Ferien geht es an der PANORAMA SCHULE mit den Musikspürnasen weiter – hier sind noch Plätze in den kleinen Instrumentalkursen frei, denn im kommenden Schuljahr bietet die Musikschule den Unterricht in kleinen Gruppen für Geige, Cello, pBone, Blockflöte und Keyboard an. 2.- und 3. KlässlerInnen sind herzlich willkommen, mitzumachen. 

Weitere Infos unter www.musikschule-ht.de oder im Musikschulbüro, Telefon: 06126-53840.

Protestcamp gegen Ultranet: Deutliche Kritik an Netzplanung und Behörden

Rund 150 Bürgerinnen und Bürger von Hofheim bis Hünstetten haben sich am 19. Juni auf dem Spielplatz „Am Dachsbau“ in Niedernhausen versammelt, um gegen das Stromtrassenprojekt „Ultranet“ zu protestieren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Umweltschutz Taunus e.V. (UTeV). Trotz großer Hitze blieb ein Großteil der Teilnehmenden bis zum Ende vor Ort. 

Den Auftakt machte Dr. Dirk Lorbach (UTeV), der die Veranstaltung eröffnete und durch das Programm führte. Im Anschluss äußerten sich mehrere politische Vertreter, darunter Bundestagsabgeordneter Klaus-Peter Willsch (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Marius Weiss (SPD) und Andre Stolz (CDU). Auch Vertreter aus der Kommunalpolitik, darunter Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp (Grüne) sowie Bürgermeisterin Lucie Maier-Frutig (zum Ende der Veranstaltung), bekräftigten ausdrücklich ihre Unterstützung. In ihren Beiträgen kritisierten sie übereinstimmend das Vorgehen des Netzbetreibers Amprion und der Bundesnetzagentur (BNetzA) und stellten sich hinter die laufende Klage gegen das Projekt. 

Ein zentraler Programmpunkt war ein offener Brief des UTeV an den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Darin wird der Behörde vorgeworfen, einen zuvor konstruktiven Planungsprozess abrupt beendet und alternative Trassenführungen nicht ausreichend berücksichtigt zu haben. Besonders kritisiert wird, dass die neue Ultranet-Technologie auf bestehenden Masten mitten durch die Wohngebiete im Taunus umgesetzt werden soll, obwohl sie technisch als Neuentwicklung mit entsprechend ungeklärten Risiken gilt. 

Gesundheitliche Aspekte spielten in den Vorträgen eine wichtige Rolle. In einem Beitrag zu elektromagnetischen Feldern (EMF) wurde auf offene Fragen und mögliche Risiken hingewiesen. Kritiker bemängeln, dass Langzeitwirkungen der neuen Technik nicht ausreichend erforscht seien und die bestehenden Grenzwerte keine Hybrid-Technologie wie bei Ultranet berücksichtigen. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Stand der Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht. Nach Angaben der Initiatoren wurden wesentliche technische Unterlagen, insbesondere zur Statik der Masten, bislang nicht offengelegt, dies erschwere die umfassende rechtliche Prüfung. Die Projektkosten hätten sich inzwischen verdoppelt auf mehr als 2 Milliarden €uro, eine transparente Kontrolle oder Begründung sei nicht erfolgt, eine Verschwenkung in Hünstetten und Idstein hätte nur 3 Mio  € gekostet.  

Emotional wurde es bei der Diskussion möglicher Sicherheitsrisiken. Redner beschrieben Szenarien wie Mastversagen bei Starkwind oder Eislast sowie die Gefahr herabfallender Eisstücke. Diese Risiken seien für viele Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt. 

Neben Kritik wurden auch Perspektiven aufgezeigt: Vertreter der Gemeinde betonten am Beispiel Niedernhausen, dass eine Verlagerung der Trasse erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen könnte, etwa für dringend benötigten Wohnraum und Grünflächen. 

Zum Abschluss ermutigten die Organisatoren die Bürger, sich weiterhin aktiv einzubringen, etwa durch die Dokumentation von Bauarbeiten und möglichen Umweltbeeinträchtigungen und die Unterstützung der Klage. 

Die Veranstaltung endete mit einer offenen Diskussion, die teilweise über den offiziellen Rahmen hinausging – ein Zeichen dafür, dass das Thema Ultranet die Region weiterhin intensiv beschäftigen wird. 

 

Quelle: Rainer Wegner, 20.06.2026

 

Lions Cup 2026 – 3 Tage Fußball pur im Autal
Vom 12.-14. Juni richtete der SVN den dritten Lions Cup aus, unterstützt vom Lions Club Niedernhausen.

Den Start machten am Freitag im leichten Nieselregen die Kleinsten in unserem G-Jugend-Turnier für die Jahrgänge 2019 und jünger im Funino, dem Spiel im 3 gegen 3 auf Minitore. Zum Abschluss überreichte Leo, der Lions Club-Löwe, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen kleinen Pokal. Danach ging es auf das Großfeld für ein jeder-gegen-jeden Turnier von 5 C-Jugend-Mannschaften aus der Region. Sieger in diesem Turnier wurde, wie im letzten Jahr, die Freie Turnerschaft aus Wiesbaden, die C1 des SVN belegte einen guten zweiten Platz.

Der Samstag stand im Zeichen des Neunerfelds mit einem Turnier für die D2-Jugend des Jahrgangs 2014 und im Anschluss der D1-Jugend des Jahrgangs 2013. Die Spielerinnen und Spieler, alle Mitgereisten und die Zuschauer konnten zwei spannende Turniere genießen und dabei auf viele leckere Sachen zurückgreifen. Neben dem reichhaltigen Kuchenbuffet gab es Schnuckeltüten, Pommes, Brat-, Rinds- und Currywurst mit Jasmins Currysoße. Beide Turniere waren unfassbar eng, es gab eine Menge Neunmeterschießen in den Entscheidungsspielen. Im D2-Turnier setzte sich dann der JFV Hünstetten, der erst vor wenigen Tagen nachgerückt war, durch und holte den großen Pokal vor dem SV Frauenstein und der Germania aus Weilbach. Das D1-Turnier gewann – natürlich im Neunmeterschießen – die JFV Wörsdorf/Walsdorf vor dem FC Freudenberg und der D2 des SV Niedernhausen auf Platz 3.

Am Sonntag stand der Abschluss an mit dem Siebenerfeld auf dem zuerst die weibliche C-Jugend ihr Turnier austrug. Nach einer kurzfristigen Absage kämpften sieben Mannschaften um den Pokal. Auch in diesem Turnier war es unfassbar knapp, sowohl das kleine als auch das große Finale musste vom Punkt entschieden werden. Am Ende gewannen die Mädels des RSV Würges vor der Spielvereinigung Kickers und den Mädels des SVN auf Rang 3.

Das letzte Turnier dieses tollen Wochenendes war das E-Jugend-Turnier der Jahrgänge 2015/2016. Bevor das Turnier startete hatten wieder die Leistungsturnerinnen der TG Niederhausen ihren Gastauftritt und begeisterten alle Anwesenden mit ihrer extra für diesen Tag geschaffenen Choreografie. Die E-Jugenden waren etwas spendabler bei den Torschüssen und haben in der Vorrunde viele sehenswerte Treffer geschossen. In der Hauptrunde setzten sich die Gäste von Rot Weiß Koblenz gegen Germania Weilbach durch.

Wir blicken auf ein tolles Turnier zurück mit vielen netten Gästen und freuen uns, gemeinsam mit dem Lions Club, 2027 die vierte Ausgabe zu begehen.

 

Quelle: SVNiedernhausen

Pressemitteilung

Protestcamp Ultranet am 19. Juni 2026 um 18:00 auf dem Bolzplatz am Mast 174 (Am Dachsbau/Niedernhausen)

Seit 10 Jahren setzt sich der Verein Umweltschutz Taunus e.V. für einen bürgerfreundlichen und Landschaft schonenden Ausbau des Ultranet-Vorhabens ein, eines der für die Energiewende äußerst wichtigen Hauptleitungsprojekte des Netzausbauprogramms, bei der Höchstspannung von Gleich- und Wechselstrom (380kV DC und 380kV AC) gleichzeitig auf einer Mastentrasse zusammenführt werden. 

Wegen der hybriden Auslegung der Höchstspannungsleitung Ultranet und signifikanten Masterhöhungen werden auch in Wohngebieten elektromagnetische Felder (EMF) emittiert, die in Bezug auf ihre Stärke und Langzeitauswirkung auf die menschliche Gesundheit noch nie untersucht wurden. 

Mit der Genehmigung von Ultranet haben die Zulassungsbehörde, die Bundesnetzagentur (BNetzA), und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) nach unserer festen Auffassung ihre Pflicht zum Schutz der BürgerInnen und Bürger (Vorsorgeprinzip) verletzt.

Die vorgesehene Bürgerbeteiligung, Ausdruck demokratischer Teilhabe, ist nach zehn Jahren kon­struktiver Alternativvorschläge im Nichts versandet.

Am 19.06. will der Verein UTeV die Öffentlichkeit über den Status quo des Bauvorhabens und die Beweggründe unserer Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (BVerwG), informieren und ein Signal an die Politik (Legislative) senden, letzt­mögliche Initiativen zu ergreifen, um die Überspannung unseres Wohngebiets abzuwenden.

Die Veranstaltung findet am 19.6. um 18.00 auf dem Bolzplatz am Mast 174 (Am Dachsbau/ 65527 Niedernhausen) statt. 

 

Von der Praxis zum Erfolg: Theißtalschule glänzt beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht 2026“

Von der Praxis zum Erfolg: Theißtalschule glänzt beim Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht 2026“

Ein Praktikum ist der erste große Schritt in die Berufswelt – und wie erfolgreich dieser an der Theißtalschule (TTS) begleitet wird, zeigt sich jetzt schwarz auf weiß. Beim regionalen Wettbewerb „Bester Praktikumsbericht“ des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus wurden gleich drei unserer Jugendlichen für ihre herausragenden Arbeiten ausgezeichnet.

 

Insgesamt reichten Schülerinnen und Schüler von 14 Schulen der Region 59 Berichte ein, die von einer Fachjury nach Struktur, Inhalt und Gestaltung bewertet wurden. In der Kategorie der Hauptschule belegten Finn-Luca Andree und Jamien Kunze von der Theißtalschule jeweils einen hervorragenden zweiten Platz. In der Kategorie Gymnasium Sekundarstufe I glänzte Annika Sophia Christin Desch mit dem ersten Platz. Für sie geht der Wettbewerb nun sogar noch weiter: Als Regionalsiegerin vertritt sie unsere Schule am 30. September im hessischen Landesentscheid in Bad Nauheim. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf dem Campus des Arbeitgeberverbands HessenChemie in Wiesbaden überreicht.

 

Die Schulgemeinde gratuliert Finn-Luca, Jamien und Annika von ganzem Herzen zu dieser großartigen Leistung und drückt Annika für das anstehende Landesfinale fest die Daumen!

 

„Der Erfolg unserer Schülerinnen und Schüler ist das Ergebnis ihres persönlichen Engagements und einer konsequenten Berufsorientierung an unserer Schule. Wir möchten jungen Menschen Perspektiven eröffnen und sie dabei unterstützen, ihre Stärken zu entdecken. Die Auszeichnungen sind eine schöne Bestätigung dieses gemeinsamen Weges“, betont Schulleiterin Konstanze Kreutzer.

 

„Dieser dreifache Erfolg ist kein Zufall: An der Theißtalschule legen wir großen Wert darauf, Jugendliche nicht nur im Klassenzimmer zu fordern, sondern sie auch fit für das Leben und die Arbeitswelt von morgen zu machen“, betont Verena Naujoks, Koordinatorin für Berufliche Orientierung. Wie intensiv diese Praxisnähe an der TTS gelebt wird, bewies kurz zuvor der vom 1. bis 3. Juni organisierte Berufsparcours: Rund 150 Jugendliche der Jahrgangsstufen 6 bis 9 testeten an verschiedenen Stationen ihre praktischen Fähigkeiten – von Elektroarbeiten bis zu medizinischen Druckverbänden. Das im OloV-Netzwerk bereitgestellte Konzept kam begeistert an: Satte 88 Prozent der Schülerinnen und Schüler würden den Parcours weiterempfehlen, und über die Hälfte versteht die Berufsfelder nun deutlich besser.

 

Dieser Parcours ist gleichzeitig der perfekte Vorbote für den nächsten großen Schritt: Am 2. Dezember 2026 findet die große schuleigene Berufsmesse statt. Hierzu lädt die Schule Unternehmen, Handwerksbetriebe und Institutionen aus der Region herzlich ein, sich zu präsentieren. Interessierte Betriebe können sich ab sofort unkompliziert über die Plattform www.referentenkatalog.de für eine Teilnahme anmelden.

Quelle: Konstanze Kreutzer, 12.06.2026
 

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